Das Gebiet um die Moorlinse verträgt ökologisch keine 2200 Wohneinheiten!

Über 5 % der Landfläche Deutschlands war ursprünglich von Mooren bedeckt. Durch Eingriffe des Menschen ist diese Fläche auf aktuell 1.280.000 ha (3,6 % Flächenanteil) zurückgegangen [4]. Die verbleibenden Flächen sind zum überwiegenden Teil (>95 %) entwässert und werden durch die Landwirtschaft (72 %), die Forstwirtschaft (14 %), für Infrastruktur (7 %), Torfabbau (1,5 %) und anderweitig (1,5 %) genutzt. Nur etwa 4% der verbleibenden Moorfläche sind Naturschutzflächen [4]. Die Entwässerung verursacht hohe jährliche Treibhausgasemissionen, die erst durch Wiedervernässung oder Aufzehrung des Torfkörpers gestoppt werden.

Quelle: https://www.moorwissen.de/de/moore/tools/moore_deutschland.php

 

2 Kommentare

  1. Es ist immer einfacher andere Länder an den Pranger zu stellen, wie z.B. Brasilien für die Abholzung des Regenwaldes. Aber wenn man selbst ein Naturparadies wie die Moorlinse und Wald zerstört ist es „angeblich“ Alternativlos. Lieber Planer denkt bitte an die nachfolgenden Generationen, die auch noch einen lebenswerten Planeten haben wollen, wenn alles zu betoniert ist, wird es kein Leben mehr geben.

  2. Dem stimme ich zu. Wir müssen die Planung hier von den Füßen auf den Kopf stellen. Wohnungsbau nur auf schon versiegelten Flächen und nur, wenn es für die wichtigen Naturräume und ihre Entwicklung ungefährlich ist!

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