Verdrängung der vorhandenen Brutplätze, fehlende Untersuchungen weiterer Naturbereiche

  1. zu nahe Bebauung an die 2016 ermittelten Brutplätze. Fluchtdistanzen wurden nicht berücksichtigt.
  2. rot markierte Bereiche wurden in der letzten Brutvogelerfassung garnicht erfasst. In diesen Bereichen sind es mindestens doppelt so viele Brutplätze, da diese Bereiche derzeit noch insektenreiche Lebensräume aus Wiesen und Baum- und Waldflächen sind.

3 Kommentare

  1. Sind denn alle Planer kinderlos? In allen Medien wird man rund um die Uhr mit Klimawandel und Artensterben beschallt! Hier ist ein einmaliges Gebiet aus Moor, Wiesen und Wald. Ein einzigartiger Lebensraum für so viele Insekten und Vogelarten, der einfach zerstört werden soll.

    Um den Artensterben entgegen zu wirken, brauchen wir keine Quoten-Naturschutzgebiete wie den Schlosspark, sondern echte Freizonen für Flora und Fauna wie es sich rund um die Moorlinse und in der Straße am Sandhaus entwickelt hat.

    Weniger ist manchmal mehr, auch wenn es dann halt nur mal 1000, 1500 oder 2000 Wohneinheiten bedeutet. Und es gab ja Vorschläge wie z.B. der zweite Entwurf von Machleidt & Studio zeigte. Dieser Entwurf lies viele Freiräume für die bestehende Flora und Fauna.

  2. Hallo! Die Natur muss dort unbedingt erhalten bleiben! Wir müssen in der heutigen Zeit die Tiere, die noch übrig sind, schützen! Wir brauchen die Insekten, es gibt nur noch wenige und das ist doch nichts neues. Was ist das für eine unmögliche Politik?!! Diese Menschen machen alles kaputt! Es gibt genug andere Flächen in der Stadt! Sollen sie da bauen. Vor allem wer braucht so viele Wohnungen? Alles Schwachsinn meiner Meinung! Wie kann ich unterstützen? Wir müssen diesen verdammten Bau dort aufhalten!!! MfG Zywietz

  3. Bauen, Bauen, Bauen! Es geht nie um sinnvolle Wohnraumversorgung, sondern um Geschäftemacherei und warum soll dabei auf die Natur oder auf Menschen Rücksicht genommen werden, wenn es um die Maximalrendite geht? Die Anlageobjekte haben den Nebeneffekt, daß nicht nur eine Verdrängung angestammter Einwohner stattfindet, da mit der Aufwertung der Wohnviertel auch Bestand aufgepeppt und umgewandelt wird, sondern die teueren Mieten ziehen Menschen aus anderen noch teuereren Metropolen aus aller Welt an. Trotz Bauen fehlen also immer Wohnungen für Normalverdiener oder Menschen, die wie ich auf Alters-Grundsicherung angewiesen sind. Das verdanke ich Schröders Billiglohnsektor, damit Deutschland konkurrenzfähig bleibt. Ich fände es schlimm, wenn die Moorlinse irgendwann zu einem Parkteich mit befestigtem Ufer und Geländer und ein paar Enten drauf verkommen sollte. Schön, daß so viele Menschen mitgezeichnet haben.

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